MePri Lectures
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Lecture No 27
Gespräch mit Theo de Feyter
Susanne Weiß im Gespräch mit dem Künstler, Nahostspezialisten und Archäologen Theo de Feyter im Rahmen der Aussstellung "Vogelmen Diaries" des Melton Prior Instituts
Samstag 17.11.2012, 18.00 Uhr
Heidelberger Kunstverein -
Lecture No 26
Clemens Krümmel: Das Melton Prior Institut - Graphische Berichterstattung und ihre Renaissancen
Vortrag mit Originalen aus der Sammlung im Studiensaal des Kupferstichkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin. Veranstaltet von der Graphischen Gesellschaft zu Berlin - Vereinigung der Freunde des Kupferstichkabinetts e.V.
Do. 18.10.2012, 19.00 Uhr
Berlin, Studiensaal des Kupferstichkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin
Matthäikirchplatz 8, 10785 Berlin -
Lecture No 25
Alexander Roob: Fotografie und Xylographie II
Teil 1) Andy Warhol, der letzte Tiler
Teil 2) Adolph Menzel: Raster und SündenfallDo. 18.10.2012, 20.00 Uhr
Stiftersaal des Wallraf Richartz Museum, Köln
(Im Rahmen der Ausstellung "Zur Hölle mit der Linie. Die Fotografik der New School of Wood Engraving") -
Lecture No 24
Ulrich Keller: Fotografie und Xylographie I
Teil 1) Wie Fotografie und Xylographie die Kunst nicht nur abgebildet, sondern auch verändert haben
Teil 2) Wie Fotografie und Xylographie die Politik nicht nur abgebildet, sondern verändert haben.Do. 18.10.2012, 19.00 Uhr
Stiftersaal des Wallraf Richartz Museum Köln
(Im Rahmen der Ausstellung "Zur Hölle mit der Linie. Die Fotografik der New School of Wood Engraving") -
Lecture No 23
Tim Berresheim: Das Unheimliche Tal der Ahnungslosen. Über Zeitgenossenschaft und Plausiblität.
Ist es möglich, dass der Kunstbetrieb die techno-kulturellen Progressionen der letzten zwanzig Jahre so ziemlich komplett verschlafen hat und vor allem auf der Konservierung eines historischen status quo aus ist? Das Material, das Tim Berresheim in seinem Vortrag präsentiert legt genau diesen Schluss nah.
Di. 29.5.2012, 18.30 Uhr
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart,
Alte Aula (Altbau) -
Lecture No 22
Oliver Grajewski: Das eigene Archiv vs. alle anderen Bildwelten
Der Künstler Oliver Grajewski zählt zu den experimentierfreudigsten und profiliertesten Vertretern des zeitgenössischen Autorencomic. Seit 1995 veröffentlicht er sein eigenes autobiografisches Magazin "Tigerboy." Zur Zeit arbeitet er an der Graphic Novel "Der Tag im Moor." Grajewski liest aus diesen beiden Werken, sowie aus "tokio, rückwärtstagebuch" und "Kunst ist vorbei! Wenn Du es willst!"
Do. 15.12. 2011, 11 Uhr
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart,
Vortragssaal (Neubau 2) -
Lecture No 21
Alexander Roob: War Artists
Anhand einer Vielzahl von Bildbeispielen gibt der Vortrag einen Überblick über Traditionen piktotaler Kriegsreportage von der Barockzeit bis zum jüngsten Afghanistankrieg.
Der Vortrag findet anlässlich der Finissage der Ausstellung Sandow Birk - Jacques Callot. Die Schrecken des Krieges – The Depravities of War statt.
Sonntag, 3.10.2010, 17.00 Uhr
Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen
Spendhausstr. 4, 72764 Reutlingen -
Lecture No 20
Theo de Feyter: "Hemelsbreed - Himmelweit. Malereien vor Ort"
Theo de Feyter ist Künstler, Nahostspezialist und ausgebildeter Archäologe. In dem Vortrag wird er einige seiner Malereiprojekte vorstellen, in denen er sich mit der Möglichkeit bzw. Unmöglichkeit auseinandersetzt, einen temporalen Verlauf in Bildern festzuhalten. In der fortlaufenen Bilderserie ‘Mein Ausblick um 17.00 Uhr’ malt er tagein, tagaus, was sich ihm beim Blick aus seinem Atelierfenster bietet. Alle Parameter sind soweit wie möglich festgelegt: Zeitpunkt, räumliche Position, Format und Technik. An Motiven wird registiert, was der Zufall bietet. Wenn man die Bilder in der Reihung zeigt, entweder als Tableaus in der Ausstellung oder als Daumenkino in Buchform, wird Temporalität als jahreszeitliches Phänomen sichtbar.
De Feyters Bilder sind um topographische Sachlichkeit bemüht. Sie entstehen “vor dem Motiv” und fordern in dieser Entstehungsweise auch immer wieder Kommentare von Passanten und Zuschauern heraus, die dann im Zusammenhang mit den Präsentationen der Bilder als schriftliche Notate erscheinen. Es geht dabei immer wieder um die Frage, was es wert sei, festgehalten zu werden, um das alte Themas des “Pittoresken”, um das Sublime und das Banale in der Malerei; eine Problematik, die von De Feyter in seinem Vortrag neu durchdacht werden wird.
Mo. 19.4.2010, 19.00 Uhr
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Alte Aula (Altbau) -
Lecture No 19
Alexander Roob: Andy Warhol - der letzte Tiler
Wie kein anderer Künstler seiner Zeit war Warhol in vielen entscheidenden Facetten seines Werks den protoavantgardistischen Ausprägungen der Ästhetizistischen Bewegung des 19. Jahrhunderts verpflichtet. Die kommentierte Bildstrecke mit Archivmaterial des MePri parallelisiert Dokumente des Factory-Betriebs mit Zeugnissen der Aktivitäten der frühesten Emanzipationsbewegung nordamerikanischer Kunst und sie zeigt Arbeiten aus Warhols erster Karriere als Illustrationsgrafiker.
Der Vortrag findet statt im Rahmen der Ringvorlesung `Who is that pale man?' – zu Wirkung und Relevanz des Werks von Andy Warhol, die die Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart in Kooperation mit der Staatsgalerie Stuttgart veranstaltet.
Di. 15.12.2010, 19.00 Uhr
Staatsgalerie Stuttgart
Vortragssaal im Stirling-Bau
Konrad-Adenauer Str. 30-32, 70173 Stuttgart -
Lecture No 18
Astrit Schmidt-Burkhardt: Maciunas' Atlas-Projekt
George Maciunas' Oeuvre von rund drei Dutzend Geschichtsdiagrammen entstand zwischen 1953 und 1973. Zunächst als vielseitig interessierter Student, dann kurzzeitig als Architekt, längerfristig als Fluxus-Initiator und schließlich als New Yorker Stadtentwickler von Fluxhousing Cooperatives hat sich Maciunas über einen Zeitraum von zwanzig Jahren mit der diagrammatischen Veranschaulichung von historisch-politischen, kulturgeschichtlichen, ökonomischen, und künstlerischen Kausalitäten auseinandergesetzt. Die große Bandbreite dieser Arbeiten reicht vom spärlichen Informationsgerüst bis zum dichten Datenteppich. Auf vielfältige Weise wurden Fragen der Geschichtsschreibung und der Bildpolitik immer wieder neu gestellt. Das ist bekannt. Weitgehend unbekannt blieb dagegen die Tatsache, dass sich Maciunas auch als "Map Artist" hervorgetan hat. Das diagrammatische Schaffen von Maciunas begann nämlich mit einem bemerkenswerten Kartenwerk. Dieses Atlas-Projekt steht zugleich am Anfang der kartographischen Aufklärungsarbeit, die zahlreiche Künstler in den 1960er und 70er Jahren mit ihren kritischen Entwürfen von Landkarten betrieben haben.
Die Bildhistorikerin Astrit-Schmidt- Burckhardt forscht seit längerem zur genealogischen Diagrammatik der Avantgarden.
Do. 30.6., 19.00 Uhr
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart,
Mehrzwecksaal (Neubau)
Exhibitions
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MePri at Heidelberger Kunstverein
Vogelmen Diaries: The Melton Prior Institute Presents “Special Artists”
The exhibition aims to show a large and diverse selection of works from the Melton Prior Institute’s rich collection of graphic art. The exhibit showcases the work of press artists from the collection, and examines specifically how they filled multiple roles as journalists, caricaturists, ethnologists, political activists and authors. In the early days of print culture, these artists were called “Special Artists” or “Our Artists” because their work spoke directly to the public. By depicting current events and displaying political engagement, the “Special Artists” brought art into the public sphere and developed a contextual art practice that remains influential today. Central to the exhibit is the work of American caricaturist Thomas Nast (1840-1902) and illustrator Robert Weaver (1924-1994). On view is for the first time the original version of Weaver’s famous 1982 illustrated poem “A Pedestrian View/The Vogelman Diary,” which inspired the title of the show.
An exhibit of prints, illustrations and editorial drawings, featuring Thomas Nast, Robert Weaver, Theo de Feyter, Stefan Heller, Saul Leiter, Susan Turcot, Émile Cohl, Johann Wolfgang von Goethe, Constantin Guys, Monogrammer R.D., Theodor Kaufmann, Fritz Koch-Gotha, Paul Hogarth, Willibald Krain, Eugen Krüger, Melton Prior, Joseph Pennell, Lili Rethi, Theodor Rocholl, William Simpson, Paul Renouard, Albert Robida, František Kupka and Thomas Walch.
17. November 2012 – 27. Januar 2013 Heidelberger Kunstverein
Hauptstraße 97, 69117 Heidelberg -
MePri at Wallraff-Richartz Museum, Cologne
"Zur Hölle mit der Linie!" / "Confound the Line" - Photo-Graphics of the New School of Wood Engraving from the collection of the Melton Prior Institute
"With the new school nothing is theoretically impossible, and no means are illegitimate." (Frederick Juengling, 1880) Wood engraving, actually a product of early English Romanticism, experienced its breakthrough with the rise of the illustrated press. Its phenomenal success owed to its hybridity, for it combined the fine mechanical quality of copper engraving with the advantages of the quick and automatable relief printing of xylography. Its use in mass publications soon led to the development of mechanical engraving methods based on the division of labour; photographs were also frequently used to create the masters. Uniformity and complexity, simplicity and subtlety were very close to each other in wood engraving. However, such ambivalences, which additionally bore the characteristics of mass production, ran contrary to dawning modernism. The actual paradox in the history of wood engraving lies in the fact that its net-like half-tone values, constituting its special aesthetic quality, served as a model for the invention of the dot-scanning method, with which the half-tone method was to replace this manual technique as a reproduction medium around the turn of the century.
With the triumph of expressionistic graphics at the beginning of the 20th century, a group of prominent North American photo xylographers, who in the 1870s had caused a sensation with their reproduction-graphical surface verism, fell into oblivion. With the so-called Kelly engravings, which were published in the cultural magazine Scribner´s Monthly in 1877, the young engravers of the emrging New School radically broke with the linear codes of the reproduction-graphical orthodoxy. The attacks of the old xylographic master William James Linton against the, in his opinion, totally expressionless and unartistic new reproduction methods triggered a much-noticed and enduring debate in the American press. This debate, which inspired the graphic historian William Ivins in the 1940s to his seminal work “Prints and Visual Communication”, can be regarded as the starting point of modern communication and media theory. As opposed to their European colleagues, the photo xylographers of the New School succeeded in establishing wood engraving as a self-confident, artistic medium. Long before Pop Art, their works combined the prestige of artistic production with the indifference of photographic reproduction. Their signed handmade prints on Japan paper were marketed by leading galleries of the time and shown in museums and world fairs. Proponents of the New School, such as the legendary, short-lived Frederick Juengling from Leipzig, the Düsseldorfer Gustav Kruell, the Alsatian Henry Wolf, and Timothy Cole from London, were stars regarded as equals alongside their befriended, Impressionist painter colleagues.
In the exhibition with approximately thirty exhibits from the William James Linton Archive of the Melton Prior Institute, Düsseldorf, one can find, in addition to examples of photo-xylographic edition prints, a series of hand-signed test prints and proof copies as well as signed prints from printing plates obliterated by geometric grid structures. The hand-signed woodblocks, of which many examples are on display, were also attributed an autonomous, aesthetic value. A contemporary work is also on view, the 10 x 10 cm miniature painting «..the wood for the trees» by the English artist Simon Lewis, created between 1998 and 2000 in Denmark. The radical hyper-pointillistic conception expressed in the miniature picture greatly inspired the set-up of the collection of wood engravings of the Melton Prior Institute.
The exhibition is being curated by Alexander Roob.
14 September 2012 – 6 January 2013
Wallraf - Richartz Museum, Cologne, (Gallery for Prints and Drawings) -
Heidelberger Kunstverein
Amateurism
Die Ausstellung des Heidelberger Kunstvereins untersucht das Phänomen des Amateurs in der Gegenwartskunst. Die eingeladenen Künstler und Künstlerinnen verdeutlichen durch ihre Praxis die Verschiebung der Grenzen der kanonisierten Zuschreibung von Amateur und Profi und befragen das Verhältnis von Kunst, den Räumen ihrer Produktion und der damit verbundenen Bewertung. Die satirischen Beiträge der proto-avantgardistischen Gruppierung „Les Arts Incohérents“ aus dem Archiv des Melton Prior Instituts bilden den historischen Ausgangspunkt für die Ausstellung.
Kuratiert von Susanne Weiß und Miya Yoshida. Künstler: Heike Bollig, Jan Bünnig, Luis Camnitzer, Sister Corita, Jos de Gruyter, Heike Klussmann & Bau Kunst Erfinden, Toru Koyamada, Annette Krauss, Melton Prior Institut, Toshiko Okanoue, Lucy Powell, Provence, Jewyo Rhii
25.8 bis 4.12.2012
Heidelberger Kunstverein
Hauptstraße 97, 69117 Heidelberg -
Melton Prior Cabinet #1
Anarchism and Modernism
At the end of the 19th century, a number of artists of the Parisian Montmartre scene worked in the field of press illustrations. “During this time, the influence of the press on art was unrivalled,” Jacques Villon recalled. “It contributed to painting freeing itself from the claws of academism in a faster way.
It was predominantly anarchist magazines such as La Feuille founded by the radical journalist Zo´d Axa, which had idolized the executed dynamiter Ravachol as a “martyr of action”, around which Bohemian artists had gathered during the ‘incubation’ period of modernism. The illustrated magazine L´ Assiette au Beurre (The Plate of Butter), founded in 1901 by the Hungarian publisher Samuel Schwarz, was artistically outstanding. The eagerness to experiment and the uncompromising artistic stance with which many of the magazine’s draughtsmen attacked “the ruling class”, which had violently taken the cream, or butter, of the nation’s assets, is unchallenged in the history of illustrated art. These press illustrations were mostly reproduced using the zincographic method of Gillotage.
The most interesting illustrators of the time include Gustav-Henri Jossot and Frantisek Kupka. Gustave-Henri Jossot combined the Cloisonism of the Nabis with contemporary cartooning, thus creating an art that passed Cubism on the Simpsons lane. A ceramic lithograph by Frantisek Kupka, Les Fous from 1899, is on view. It took on a central position in Kupka’s early work and was on display at two World’s Fairs, 1900 in Paris and 1904 in St. Louis. In a highly impressive manner, the work expresses the explosive entanglement of militarism, nationalism and hypocrisy. In formal terms, Kupka approaches the idea of an assembled reality, as it was later expressed in the prints of Pop artists such as Robert Rauschenberg.
Mi. 9.6. – Fr. 9.7.2010
Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Raum: 203 - 205
Gebäude: A [Altbau]
Mo-Do 9.30 bis 18.30
Fr 9.30 bis 17.00 Uhr -
Kustverein Hamburg
Politische Bildergeschichten / Political Comics
For the first time, the exhibition Political Comics brings together an international spectrum of politically motivated sequential art from the invention of printing to the present day. Examples are shown of a democratic visual language that present general and open propositions communicated primarily in narrative form. The democratic pictorial understanding innate to the comic, to sequential art, which – despite the name – is not necessarily “comic,” brings to a point the pretensions of institutions concerned with communicating art and bridging the gap between art production and the public.
The Melton Prior Institute is involved with a set of loans: Graphic novels, catalogues and graphic portfolios by Harold Begbie & F. Carruthers Gould, Steve Bell, Sue Coe, Jules Grandjouan, Paul Hogarth, Laurence Hyde, Henri Gustave Jossot, Frantisek Kupka, Carl Meffert, Otto Nückel, Giacomo Patri, Henry Ritter, Ben Shahn, Manfred Schmid, Adolf Schrödter, William Siegel, Otto Soglow, Théophile-Alexandre Steinlen, Mathilde ter Heijne, Félix Vallotton, Lynd Ward, Adolphe Willette
19 December 2009 – 14 March 2010
Kunstverein Hamburg -
Münchner Stadtmuseum
Karl Valentin, Komik und Kunst seit 1948
Die von Michael Glasmeier und Wolfgang Till kuratierte Ausstellung geht den Einflüssen Valentins in der zeitgenössischen Kunst nach. Sie versteht sich allerdings weniger als eine Hommage, sondern eher als ein Versuch, sich gerade in den Experimenten zeitgenössischer Künstler der präzisen und anarchistischen Möglichkeiten des Komischen zu vergewissern. Sie feiert den methodischen Wahnsinn der künstlerischen Komik in seinen wesentlichen Formungen und damit gleichzeitig jene geniale Ökonomie Karl Valentins, die sich in allen Exponaten mehr oder weniger ausdrücklich aufspüren lässt.
Das Melton Prior Institut präsentiert im Rahmen dieser Ausstellung Sammlungsbestände zur Entwicklung der Salon- bzw. Kunstkarikatur, ein Genre, das Karl Valentin zur Gründung seines berühmten Panoptikums inspiriert hatte.
24.7. bis 15.11.2009
Muenchner Stadtmuseum, Muenchen.Ein Katalog erscheint im Verlag Silke Schreiber, München
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Internationales Comix-Festival Fumetto
Zu der Ausstellung 'Unterwegs: Reportage Zeichnungen (Int.),
...die von der Hochschule für Gestaltung+Kunst in Luzern im Rahmen des internationalen Comix-Festivals Fumetto vom 01.-09.04 2006 an verschiedenen Orten im Stadtraum Luzern gezeigt wurde, steuerte das MePri Zeichnungen von Robert Weaver aus der Woolworth-Serie sowie Ausschnitte aus dem Guardian-Projekt von Alexander Roob bei.
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Tauchfahrten
Tauchfahrten - Zeichnung als Reportage
kuratiert von Clemens Krümmel und Alexander Roob
Kunstverein Hannover, 27.11.2004 - 30.01.2005
Kunsthalle Düsseldorf, 19.2. - 24.4.2005 -
50 Jahre Documenta: Archive in Motion
Kunsthalle Fridericianum
Kassel, 01.09.- 20.11.2005
Publications
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Hg. Alexander Roob / Melton Prior Institut
ROBERT WEAVER. A Pedestrian View / The Vogelman Diary
Bönen, 2012 Robert Weaver was America’s most important illustrator of his time. In the 1960s and 70s, there was hardly a high-quality magazine that went without his expansive and expressive illustrations. As opposed to his younger colleague Andy Warhol, who admired his work, Weaver did not regard the area of commissioned graphic works as an inferior domain from which one ought to rise up, but as a field in which he felt himself on an equal par with a social-realistic tradition in American art. In the late 1970 he gradually withdrew from the illustration business and created a complex experimental picture cycle free of any restrictions and speculations having to do with assignments – or art-market art – in which he radically summarized his artistic experiences and reflections. Each of these picture cycles, which were usually conceived as artist’s books, represented a new and surprising approach to investigating sequentiality in the image, ambulant modes of perception and multi-perspectival narrative strategies; themes that in the context of art became topical in a comparably pervasive way only as late as the mid-1990s. Within this body of sequential picture books the splitted A Pedestrian View / The Vogelman Diary from 1982 takes on a special position. It is Weaver’s most personal work, a self-portrait in the form of a kaleidoscope. It consists of fifty-three gouaches, each divided into a pictorial and a poetic - linguistic level. For the first time, the present publication illustrates this groundbreaking artist’s book. It is also the first monograph to deal with the work of this exceptional artist. An essay by Alexander Roob and an interview with painter and photographer Saul Leiter, who was a close friend of Weaver, accompany the previously unpublished material.
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Hg. Thomas Ketelsen und Alexander Roob
Chinesische Methode. Die Fotografik der New School of Wood Engraving.
Köln 2012
Der Katalog mit einem Essay von Alexander Roob ist in der von Thomas Ketelsen editerten Reihe "Der Un/Gewisse Blick" des Wallraf -Richartz- Museums Köln erschienen.
Mit dem Siegeszug der expressionistischen Grafik zu Beginn des 20. Jahrhunderts fiel der Schleier des Vergessens auch über eine Gruppierung prominenter nordamerikanischer Fotoxylografen, die in den 1870er Jahren mit ihrem reproduktionsgrafischen Oberflächenverismus für Furore gesorgt hatten. Mit den so genannten Kelly-Stichen, die 1877 in dem Kulturmagazin Scribner´s Monthly erschienen waren, hatten die jungen Stecher der sich formierenden New School auf radikale Weise mit den linearen Codes der reproduktionsgrafischen Orthodoxie gebrochen. Die Attacken des xylografischen Altmeisters William James Linton auf die seiner Meinung nach gänzlich ausdruckslose und unkünstlerische neue Reproduktionsmethode löste damals eine viel beachtete und lang anhaltende Diskussion in der amerikanischen Presse aus. Diese Debatte, die den Grafikhistoriker William Ivins in den 1940er Jahren zu seinem einflussreichen Werk "Prints and Visual Communication" inspirierte, kann als Ausgang der modernen Kommunikations- und Medientheorie gelten. Im Gegensatz zu ihren europäischen Kollegen gelang es den Fotoxylografen der New School den Holzstich als selbstbewusstes künstlerisches Medium zu etablieren. Lange vor Pop-Art verband sich in ihren Arbeiten das Prestige künstlerischer Produktion mit der Indifferenz fotografischer Reproduktion. Ihre signierten Handabzüge auf Japanpapier wurden von führenden Galerien der Zeit vermarktet und in Museen sowie auf Weltausstellungen gezeigt. Exponenten der New School wie der legendäre, früh verstorbene Frederick Juengling aus Leipzig, der Düsseldorfer Gustav Kruell, der Elsässer Henry Wolf und der aus London stammende Timothy Cole waren Stars, die man den befreundeten impressionistischen Malerkollegen gleichberechtigt an die Seite stellte.
Hg. Staatliche Graphische Sammlung München
»Monsieur Daumier, Ihre Serie ist reizvoll!«
München / Berlin 2012
Katalog zur Ausstellung der Staatlichen Graphischen Sammlung München in der Pinakothek der Moderne mit Beiträgen von Birgitta Heid, Christien Melzer, Silke Reiter, Alexander Roob und Andreas Strobl -
Hg. Michael Glasmeier und Wolfgang Till
Gestern oder im 2. Stock. Karl Valentin, Komik und Kunst seit 1948
München 2009
Die Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung im Münchner Stadtmuseum. Die Ausstellung und der Katalog versammeln künstlerische Werke von Fluxus bis heute, die sich der mimetischen Verwandlung, des Sprachspiels, der Tücke des Objekts, der Destruktion, Unsinnsproduktion und damit einer radikalen Komik bedienen, in der Valentins Geist unbekümmert weiter lebt. Es geht also in dieser Ausstellung weniger um eine neuerliche Interpretation der Ideen Valentins, sondern um bestimmte Strategien, Komik in der zeitgenössischen Kunst zwischen Witz, Melancholie und Albernheit zu praktizieren. Das Buch enthält einen Beitrag von Alexander Roob mit Materialien aus den Beständen des Melton Prior Instituts: "Die Geburt der künstlerischen Avantgarden aus dem Geist der Salonkarikatur."
Hg. Staatliche Graphische Sammlung München
»Monsieur Daumier, Ihre Serie ist reizvoll!«
München / Berlin 2012
Katalog zur Ausstellung der Staatlichen Graphischen Sammlung München in der Pinakothek der Moderne mit Beiträgen von Birgitta Heid, Christien Melzer, Silke Reiter, Alexander Roob und Andreas Strobl -
ZfM / 3
ZfM / 3: Aufzeichnen
Die neue Ausgabe der Zeitschrift für Medienwissenschaft ZfM , editert von Petra Löffler und Kathrin Peters, befasst sich mit Verfahren des Aufzeichnens. Ob mittels Fotografie, Film, Tonband oder durch Mitschriften, Protokolle und Visualisierungstechniken sowie im Fall digitalen Recordings – immer werden Medien eingesetzt, um Daten zu generieren. Diese Verfahren sind besonders in den Natur- und Humanwissenschaften unentbehrlich geworden, ja sie bilden die Grundlage empirischen Forschens. Diesen wissenschaftlichen Gebrauchsformen stehen zugleich künstlerische Verfahren des Aufzeichnens zur Seite. Die aus diesen Praktiken hervorgegangenen Bilder, Notationen und Grafen sind in der Kunst der Moderne ebenso verankert wie in der wissenschaftlichen Beweisführung. Das aktuelle Schwerpunktthema widmet sich diesen Interdependenzen zwischen wissenschaftlichen und künstlerischen Aufzeichnungsverfahren und geht den Transfers von Bildern, Techniken und Versuchsanordnungen zwischen beiden Bereichen nach.
Petra Löffler & Kathrin Peters: Aufzeichnen. Einleitung in den Schwerpunkt. / Mary Ann Doane: Hat das Medium Gewicht? / Herta Wolf: Zeichnen und Aufzeichnen als Konzeptualisierungen der fotografischen Medialität / Barbara Wurm: Vom Wissen (in) der Film-Notation / Ivan Ladislav Galeta: Auf-Zeichnungen / Monika Dommann: Recording Prints, Reading Films, Mikrofilme, amerikanische Kosmopoliten und die Entdeckung des Copyrightproblems in den 1930er Jahren / Matthias Thiele: Die ambulante Aufzeichnungsszene / Clemens Krümmel & Alexander Roob: Bildstrecke aus dem Archiv des Melton Prior Institut für Reportagezeichnung / Christoph Schäfer im Gespräch mit Ulrike Bergermann: Maschinen aus Möglichkeiten: „Die Stadt ist unsere Fabrik“/ Till A. Heilmann: Digitalität als Taktilität. McLuhan, der Computer und die Taste
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édition questions Sonderband 4
«Auch ich in Verdun-
Zu den Ansichten und Zeichnungen des Kriegsreisenden Goethe»Als einflussreicher antirepublikanischer Propagandist und ehemaliger Militär- und Rüstungsexperte des Herzogtums Sachsen-Weimar nahm der Dichter Goethe 1792 am Feldzug der monarchistischen Allianz gegen das revolutionäre Frankreich teil. Wenige Monate darauf war er als Begleiter preußischer Truppen Augenzeuge der Niederschlagung der Mainzer Republik, des ersten demokratischen Staatswesens auf deutschem Boden, das mit Unterstützung der französischen Revolutionsarmee etabliert worden war.
Seine Berichte über die turbulenten Ereignisse verfasste Goethe erst 30 Jahre später, in der Ära der nachnapoleonischen Restauration. Als wesentliche Gedächtnisstütze fungierte dabei sein immenses Bildarchiv, in dem sich auch etliche Blätter aus eigener Hand befanden.
Die vorliegende Publikation analysiert die vom Ideal einer heroischen Landschaft geprägten Kriegszeichnungen Goethes so wie die Arbeiten der ihn begleitenden Künstler vor dem Hintergrund barocker Ereignisgrafik, früher topographischer Aufzeichnungspraktiken und der aufkeimende pittoresken Bewegung. Sie stellt Bezüge her zwischen der Leitmotivik seiner Bildproduktion und seiner späten Dichtungen, zwischen seinen Ansichten und seinen realpolitischen Aktivitäten, die ihn als einen wichtigen Repräsentanten der Metternich´schen Repressionspolitik auswiesen.
«Das Bild vom Geheimrat von Goethe als einem moderaten Diener eines friedlichen Musenstaates scheint (...) dringend einer Korrektur zu bedürfen. Und mit dieser Korrektur zeichnet sich im Zusammenhang mit seinem sozialutopischen Spätwerk auch ein viel plastischeres Bild ab von dem, was die geistige Schirmherrschaft des Dichters über der Gründung des neuen Wilhelminischen Reichs tatsächlich bedeutet hat und was sie vor allem in der Kontinuität deutscher Geschichte mit dem darauf folgenden 'Dritten Reich' verbindet.»
Hrsg. Ignaz Knips, Gerhard Theewen
Seitenzahl: 84, Format: 21,5 cm x 13,5 cm, Einbandart: Broschur, 2008
ISBN 978-3-89770-298-1, € 15,-
www.salon-verlag.de
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Beitrag von Clemens Krümmel:
«Der Tod des Autors (Spoilers!)»
zu «The Medusa Touch», Harpo Marx, Shane Simmons, Roghie A. Torvund,
S. 153–157
in: «Shandyismus. Autorschaft als Genre»
Ausstellungs-Katalog.Secession, Wien 2007
Helmut Draxler (Hg.) -
Glasmeier, Michael; Bippus, Elke (Hg.)
Künstler in der Lehre
Texte von Ad Reinhardt bis Ulrike Grossarth
u.a. mit einem Beitrag von Alexander Roob über
«Die Lehren des Robert Weaver»,
so wie eine 20 -seitige bilderserie von Weaver mit dem Titel:
«Artists and Models»Fundus Band 151
ISBN: 3-86572-411-6
EUR 20,00 -
Alexander Roob
Our Artist
édition séparée N°34, 2006
Salon Verlag
ISBN 3-932189-34-5
7,50 EUR
www.salon-verlag.de
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Ausstellungskatalog
«Tauchfahrten. Zeichnung als Reportage»
Dtsch.-Engl. Texte v. Michael Glasmeier, Karin Gudovatz,
Clemens Krümmel, Alexander Roob, u.a., 2005
Richter Verlag
Gebundene Verlagsausgabe ISBN 3-937572-17-1
49.00 EUR

